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Berufsunfähigkeitsrente

Nicht nur Sparen ist in Mode, auch in Sachen Absicherung sind viele Deutsche scheinbar echte Meister! Eine Hausratversicherung hat fast jeder – es könnte ja sein, dass durch einen Brand oder einen Wasserschaden das Hab und Gut beschädigt oder verloren geht. Gelegentlich wird sogar der eine oder andere Fotoapparat oder das Handy versichert und auch das Auto ist häufig nicht nur mit KFZ Haftpflichtversicherung sondern gleich mit einer Kaskoversicherung versehen (Vollkasko oder Teilkasko).

Doch was ist, wenn all diese Versicherungen bestehen, aber die Beiträge dafür nicht mehr gezahlt werden können, weil die Arbeitskraft z.B. durch eine Krankheit verloren ging und eine Erwerbstätigkeit nicht mehr möglich ist? Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schützt vor derartigen finanziellen Folgen und gehört damit zu den grundlegenden Versicherungen eines berufstätigen Menschen.

Im Versicherungsfall wird dann eine Berufsunfähigkeitsrente gezahlt, die so die finanziellen Einbußen auffängt. Die Höhe der zu zahlenden Rente wird im Vertrag festgelegt und sollte sich am Einkommen des Versicherten orientieren. Der Beitragssatz, den der Versicherte zu zahlen hat, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Dazu gehören u.a. die Höhe der versicherten Berufsunfähigkeitsrente, das Eintrittsalter des Versicherten, das Alter, bis zu welchem der Versicherungsschutz besteht, die Berufsgruppe des Versicherten sowie der Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen.

Eine nachträgliche Anpassung der Berufsunfähigkeitsrente bspw. aufgrund eines Arbeitsplatzwechsels mit höherem Verdienst oder Heirat ist häufig mit einer erneuten Gesundheitsprüfung verbunden. Daher ist der Einschluss einer Dynamik bei der Festlegung der Berufsunfähigkeitsrente sinnvoll. Beitrag und Rente steigen damit jährlich um einen vereinbarten Prozentsatz (meist 3-5%) und gleichen somit auch die im Laufe der Jahre zu erwartende Lohnsteigerung und Inflation sowie mögliche Karrieresprünge durch verbesserte Soft Skills aus.